04.03.2018
Aktuelle Vereins-Meldungen

SSV karikativ 1.0 Spendenübergabe

Von: André Lattek

Spendenübergabe aus den Erlösen des Heimspieltages am 20. Januar 2018

SSV Karitativ 1.0 setzt Maßstäbe

Nachdem im Rahmen des Heimspieltages am 20. Januar 2018 der neu ins Leben gerufene Spendentag „SSV Karitativ 1.0“ schon ein Riesen-Erfolg war (siehe und höre auch Berichterstattung in OA, OVZ und Radio Berg, sowie auf der Internet- und Facebookseite des SSV Nümbrecht Handball e.V.) ging es im Anschluss an die teils sehr schöne, teils aber auch „schwierige“ Aufgabe der Spendenübergabe.

Wie im Rahmen des „SSV Karitativ 1.0“ ja schon ausführlich berichtet, gab und gibt es zwei Fälle in unserem Handballverein, die sich über die Unterstützung seitens der Spendenaktion riesig gefreut haben. Hierzu sei angemerkt, dass es manchmal nur des Blickes über den Tellerrand bedarf, um den ein oder anderen Bedarf an Zuneigung jedweder Art „in direkter Nachbarschaft“ zu entdecken.

An dieser Stelle sei mir nochmal der kurze „Einwurf“ gestattet, darauf hinzuweisen, dass wir das erwirtschaftete Geld, zzgl. der Aufstockung seitens des SSV Nümbrecht Handball e.V., gleichermaßen auf die vier Spendenempfänger aufgeteilt haben. Somit kamen jeweils 500,-€ zur Auszahlung!!!

Beim Hospiz in Wiehl hat die Spendenübergabe im Rahmen eines sehr kurzweiligen Besuches stattgefunden. Herr Dr. Jorg Nürnberger und Herr Michael Adomaitis hatten sich Zeit genommen um einen intensiven Einblick in die Arbeit des Hospizes zu gewähren. Hierbei konnten Sie viele Ansichten „gerade rücken“, die bei der Bevölkerung immer noch falsch wahrgenommen werden. Was einem nämlich z.B. nicht bewusst ist – im Hospiz gibt es Gäste statt Patienten und es wird sehr viel Wert auf eine intensive Betreuung gelegt, die vor allen Dingen eines schaffen soll: Eine durchweg positive Atmosphäre. Und DIE gibt es in Wiehl auf jeden Fall. Großen Respekt meinerseits an die tollen Mitarbeiter dort und auch die oben genannten Herren, die zum Abschluss nochmal ihre Dankbarkeit über die Spende äußerten, da sie auf wirklich jede Unterstützung angewiesen sind, denn das Hospiz finanziert sich zu fast 100% aus eben diesen Spenden !!

Eine ebenso tolle Idee wurde 2010 ins Leben gerufen. „Fruchtalarm“ - eine Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf allen Kinderkrebs-Stationen in Deutschland vertreten zu sein. Auf diesen Stationen verteilen Fruchties (so nennen sich die Mitarbeiter selbst ;-) ) Vitamincocktails und Eis, resp. mixen mit den jungen Patienten gemeinsam die Cocktails oder kreieren gemeinsam einen Eisbecher. Im Rahmen unserer Spendenübergabe an Herrn Patrick Götting (Projektkoordinator bei Fruchtalarm) hat dieser einen tollen Einblick gewährt. Und zwar nicht nur in die alltägliche Arbeit, sondern auch in die administrativen Aufgaben die ein neuer Standort, resp. ein bestehender Standort mit sich bringen. Denn dass die ehrenamtlichen (!!) Mitarbeiter neben der grundsätzlichen Eignung natürlich auch ein Führungszeugnis, einen Fachkundenachweis (man arbeitet schließlich mit Lebensmitteln) und eine Hygiene-Schulung erbringen müssen, war mir zumindest nicht bewusst. Alles in allem ein toller Blick hinter die Kulissen eines tollen Projekts.

Abschließend möchte ich nochmal meinen Dank aussprechen. Zum einen an die überaus großzügigen Spenden aus der Nümbrechter Unternehmerschaft (toll, was da innerhalb kürzester Zeit ganz unbürokratisch zusammenkam), an die vielen, vielen Spendenwilligen am 20. Januar (toll, wenn ich z.B. an Einzelspenden von ca. 50,-€ denke!!) - aber auch an die tollen Menschen, die ich in meinem Artikel erwähnt habe und kennenlernen durfte. Seien es die Mitarbeiter im Hospiz, bei Fruchtalarm oder aber die „Spende im eigenen Verein“. Denn gerade dabei ist mir eine Begegnung sehr nahe gegangen, an die ich nun fast täglich zurückdenke – dafür meinen großen Dank und meinen unendlichen Respekt!!